Tipps fürs Fotografieren

Wild zusammengewürfelte Tipps für die Amateur-Hochzeitsfotografie :-)

Das Ende vom Lied war…ich brauchte meine 40D, 17-50 2.8, 50 1.4, 580 EX II und hin wieder nen Durchlichtschirm+Stativ und sein Tip im Hintergrund, stell die Leute in Schatten, belichte 1/3-2/3 über und blitze direkt mit Blitz auf Kamera wenn mit anderen Sachen nicht so Erfahrung hast, auch wenn Schatten ist und ihr Mittags fotografiert+2,3 kleiner Tipps…und er hatte Recht.

An deiner stelle würde ich vom 17-50 überhaupt nur dann abweichen wenn du den ablauf soweit kennst das du dir ganz sicher bist das sich der objektivwechsel ausgeht, mit dem 17-50 kannst du einfach am schnellsten auf unvorhergesehenes reagieren.

diese verflixten BH-Träger…
Je nach Ausschnitt des Kleides machen die aber auch was sie wollen, möchte nicht als Fotograf jedesmal Hand an die Braut legen müssen. Das kann dann die Mutter oder Schwester besser – wenn sie denn ein Auge darauf hat.

Zur Erinnerung an eine schöne Hochzeit benötigt man keine 500 Bilder.
Eher schon 25-75 stimmige Darstellungen des Tages, die auch in einem Album Platz finden. Als Highlight 12 beste Großdrucke.
Auch das sollte man vorher mit den Verantwortlichen absprechen.
Welche Ereignisse müssen dokumentiert sein?

Wichtig ist, dass Du den Ablauf kennst (das macht mit der Zeit auch die Übung) und Dir genau überlegst, welchen Teil Du von wo aufnehmen willst. Damit hast Du so wenig Ortswechsel wie möglich.

Dunkle Kleidung hilft da sicher mehr als ein weißes oder buntes Hemd. Wichtiger sind aber die Sohlen. Turnschuhe mit schönen Gummisohlen auf den Kirchenfliesen… das quietscht und da hilft dann auch keine dunkle Kleidung mehr, wenn man jeden Schritt hört.
– Was möchte das Brautpaar für Fotos (alle Gäste, Gratulationen, Brautpaar-Shooting z.B. vor oder nach der Kirche, dann: Gruppenfotos)
– Wieviele Bilder (z.b. für ein Album ca. 80-120 gute Fotos)
– Bildstil (z.B. auch etwas verschleierte etc.)
– Bearbeitung: macht das der Fotograf oder macht man’s selbst

Wichtig: Referenzarbeiten ansehen! D.h. Bildgalerien auf dem Web, Album wenn möglich oder halt einfach einen Blick auf die HD des Fotografen (oder er soll eine CD etc. zur Einsicht senden.

 

So, nun ich auch noch. Habe vor Kurzem mein neues 17-55/2.8 bei meiner ersten Hochzeit als privat-hobby-freundeskreis-fotograf eingesetzt. Zusammen mit ABetterBouncerCard. Ich wollte mich auch vorbereiten, ging aber alles etwas pragmatisch, weil ja “nur” standesamtlich und danach “nur” Party und ich mir keinen Streß machen solle etc. etc. etc.

Im Standesamt war es für mich aber sehr stressig, weil ich nicht wusste was als nächstes passiert und die Standesbeamtin mich immer wieder wohin dirigiert hat. “jetzt dürfen Sie fotografieren”, ich hin, schwupps, Brautpaar schon wieder mit was anderem beschäftigt. “jetzt bitte nicht mehr”, dabei wollte ich grad erst loslegen. Naja, sind aber schon ganz gute Bilder dabei. Geholfen hat mir hier dieses Forum, da das indirekte Blitzen zusammen mit der Moosgummi-BouncerCard wirklich sehr schöne, weiche, gleichmäßig ausbelichtete Bilder ergab. Kein Vergleich zu den Kompakt-Knipse-Bilder des Schwiegervaters. Naja, die Erwartungshaltung ist natürlich schon gestiegen, als die die D80+Batteriepack+17-55/2.8+SB-600+ABetterBounceCard gesehen haben. Den Tipp mit der BounceCard habe ich eben aus dem Forum.

Draussen und bei der Party war es dann entspannter, weil ich in Ruhe schöne Szenen, auch unbeobachtet, fotografieren konnte. Viele Details der Restaurants, die Menükarten, die Deko, etc. etc. Diese Bilder sind besonders gut angekommen, weil sie die Stimmung und die Feierlichkeiten dokumentiert haben.

Ich habe viel dabei gelernt und freue mich auf das nächste Mal. Dann werde ich auch darauf achten, dass ich auch mal mit f=8 oder mehr fotografieren muss, da mir mangelnde Schärfentiefe zum Teil die Fotos “versaut” hat. Jaja, Offenblende und geringe ISO-Werte nutzen, bei 50mm sich wundern, dass der Bräutigam, der 40-50 cm hinter der Braut steht, schon unscharf wird

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Die viele Technik wurde ja eingehend beschrieben. Klar sie ist Vorraussetzung zum gelingen. Ich muss meine Kamera beherrschen. Wenn beim Standesamt gerade ein Wolkendecke das Zimmer verdunkelt und der Kerzenschein beim Unterschreiben gut sichtbar sein soll, dann muss ich binnen einer Sekunde meine Kamera Beim Blitzen auf dem 2. Verschlussvorhang mit ca. minus 2 Blenden zum Aufhellen bereit haben. Oder wenn im Saal das Licht ausgeht und die Hochzeitstorte mit Wunderkerzen heringetragen wird, bleibt mir auch nur 1 Sekunde meine Kamera umzustellen. Ich muss also mein Werkzeug beherrschen.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Vorabgespräche. Ich habe es einnmal erlebt das das Hochzeitspaar hierfür kaum Zeit hatte. – Anschließend war die Enttäuschung groß weil etwas anderes erwartet wurde. Ich würde in so einem Fall das ganze sofort absagen.
Es muss geklärt werden das das Brautpaar sich immer wieder neu 3 Minuten Zeit für Fotos nehmen muss. Insgesamt so etwa 1 Stunde für die ganze Hochzeit. Ich habe Hochzeiten erlebt wo ich Gäste weitaus Häufiger drauf hatte als das Paar, da sie es für wichtiger hielten mit andern im Gespräch zu bleiben und eine 100% Präsenz vor den Gästen wahren wollten. Auch hier war dann die Entäuschung groß da es ja keine ansprechenden Portraits vom Hochzeitspaar gab.

Zu guter letzt ein Erfolgsrezept: Immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort!
Ich habe vor dem Termin schon Rücksprache mit dem Pastor gehalten von wo aus ich Aufnahmen machen kann,ich spreche ab wo der Ringwechsel stattfindet und wo ich zur Aufnahme stehe. Ich besorge mir den Schlüssel für die Empore. Hier ist Diplomatie gefragt. Seltend ist Rücksprache mit dem Brautpaar notwendig um sein Fotorecht durchzusetzten. Ich bin so etwa 1 Stunde vor der Trauung in der Kirche, dabei lichte ich auch den Organisten oder weitere Musiker während der Probe ab. In der Regel neheme ich dann in Ruhe die Kirche als ganzes von außen und innen als Erinnerung auf.
Ich Fotografiere den Einmarsch des Brautpaares, und wenn sie sitzen und alle Aufmerksamkeit nach vorne gerichtet ist (während die Musik noch spielt) nehme ich den Kirchensaal mit den Menschen von vorne auf. Ich betrete hierzu den Chor nach vorheriger Rücksprache zum ersten mal. Ein zweites mal zu dem Ringwechsel. Weiter Bilder und der Ortswechsel von mir findet nur während der Lieder statt. Bei Predigt und Gebet bleibt die Kamera still! Ich weis vorher die Länge und Anzahl der Lieder und bewege mich zwischendurch zur Empore und mache mit Gästen die Übersichtsaufnahmen von oben. Somit bemerkt mich kaum jemand das ich Fotografiere!
Zum Ausmarsch des Paares bin ich rechtzeig vorher am Ausgang. Jetzt stelle ich das Bruatpaar auf, die Schlange der Gratulanten kann kommen. Die vielen herzlichen Umarmungen einzufangen ist nicht einfach. Manche der Gäste hier sind nur zum Kaffee nach der Kirche da, am Abend gibt es einen erleseneren Kreis. Nach den Gratulationen wird es meist nichts mit den Gruppenfotos da manche schon wieder Unterwegs sind. Sprecht es also vorher ab: Gruppenfotos vor der Kirche oder bei der Abendveranstaltung?
Falls es Kirchenkaffe gibt, war ich vorher da und habe das Kuchenbüffet abgelichtet und den Tisch des Brautpaares augenommen.
Ich kenne die Strecke zur Abendveranstaltung und bin vor den Gästen da. Auch hier gibt es ein paar Übersichtsaufnahmen vom Büffet. Nun folgt der angenehme Teil :-) Beim Sektempfang Paare ablichten. Jeder hat ein Glas an dem er sich festhalten kann, das gibt sehr entspannte Aufnahmen bei denen ich mit allen Gästen rede und sie gerne nach dem Bekannschaftsverhältnis frage. Wenn alle Gäste sitzen gibt es oft am Anfang eine Begrüßung oder Einleitung. Alle schauen zum Redner, dort mache ich dann die Saalaufnahmen und ergreife meist auch das Wort. Ich erkläre den Gästen meine Absicht: Dem Wunsch des Brautpaares zu folgen und von allen ein Portrait zu machen. (Entweder entstehen diese Paaraufnahmen beim Sektempfang oder eben drinnen). Die Innenaufnahmen beim Sitzen bieten den Vorteil das ich Tisch für Tisch durchgehe und absolut niemanden vergesse! Essende Leute fotografiere ich nicht! Wenn das Brautpaar das Büffet eröffnet nehme ich es auf.
Irgendwann zwischen Kaffe und weiteren Programmpunkten schnappe ich mir das Brautpaar und es gibt eine mid. 10 Minütige Portraitsession. Meist im Nebenraum mit meinem mobilen Studio, im Sommer aber auch gerne draussen. Ich weis dann aber schon vor welchem Hintergrund ich sie platziere und wo die Sonne steht! Anschließend werden die Leute für die Gruppenaufnahme gesammelt. Brautpaar mit: Trauzeugen, Geschwistern, Eltern, weiteren Verwandten…. Auch hiefür habe ich vorab einen leicht schattigen Platz gewählt mit einem ruhigen Hintergrund. GGf. montiere ich mein Molton auch draussen. Nun musst Du mit 10-50 Leuten kommunizieren können. Die Kamera steht dabei auf dem Stativ und ich rede mit den Leuten. Ich habe sie alle sortiert und die Aufmerksamkeit ist bei mir. Das ist ein sehr schwieriger Part. Höflich zu bleiben in einer sehr stressigen Situation. Die Zigaretten ausmachen zu lassen und immer wieder die Leute in ihre Position zu bringen. Die Blickrichtung aller zu kontrollieren und alles in ca 2 Minuten!
Anschließend beginnt das Abendprogramm, das ich meist mit allen Sketchen vollständig aufnehme. Ab ca 22:00 Uhr nehme ich aber keine Portraits mehr auf – da MakUp ist zu verlaufen, die Gesichter zu durchgeschwitzt. Das Mitternachtskaffe mit ganzen Personen und evt. noch ein paar Tänze. Vergiss nicht den Schnappschuss wenn die Jungfer den Brautstrauss fängt. Der Schleier und die Schöne Haarpracht sollten auch schon im Kasten sein bevor der Schleiertanz anfängt. Und bevor es vorbei ist sollte auch der Geschenketisch fotografiert sein. Bei genügend Zeit sichte ich die Aufnahmen am LapTop und hole evt misslungene Paaraufnahmen nach. Trotz aller Sorgfalt sind hinterher nicht alle fotografiert worden – manche verstecken sich vor Dir! Finde sie, und überrede sie ;-)
Das Brautpaar musst Du Dir immer wieder zwischendurch borgen. Nach der Kirche, nach oder während des Kaffee, während der Abendveranstaltung oder auf dem Weg zur Abendveranstaltung einen kleinen Abstecher im nahegelegenen Park (vorher beischtigen und geeignete Aufnahmeorte auswählen).

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Das Ende vom Lied war…ich brauchte meine 40D, 17-50 2.8, 50 1.4, 580 EX II und hin wieder nen Durchlichtschirm+Stativ und sein Tip im Hintergrund, stell die Leute in Schatten, belichte 1/3-2/3 über und blitze direkt mit Blitz auf Kamera wenn mit anderen Sachen nicht so Erfahrung hast, auch wenn Schatten ist und ihr Mittags fotografiert+2,3 kleiner Tipps…und er hatte Recht.

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ich war gestern auf ner hochzeit wo die fotografin für 800€ 1 stunde geknipst hat. die standesamtliche trauung, alles wurde husch husch geknipst, blitz immer drauf, direkt Modus P.

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Das Wichtigste ist die V O R B E R E I T U N G. Sowohl auf theoretischer Ebene als auch auf der praktischen. Theoretisch meint hier u.a.: wenn möglich, bzw. nötig einen Zeitplan zu entwerfen, der wichtige Ereignisse enthält, bzw. Ortsangaben. Ebenfalls empfiehlt sich eine Checkliste für das eigene Equipment ( z.B. sind sämtliche Akkus geladen/ die Speicherkarten
” gelöscht”/ das Objektiv “xy” dabei, etc.). Gegebenenfalls ist auch eine Liste mit Tel.Nr. von Ansprechpartnern, bzw. relevanten Personen bei der Veranstaltung hilfreich ( vorab kann man sich auch die Tel.Nr. im Handy speichern).
Auf der praktischen Ebene sollte das Equipment vor dem Einsatz getestet werden ( wenn möglich einen Tag vorher, z.B. beim Einpacken)! Manchmal kann dieses “Vorher-testen” nerven – doch es bringt Gewissheit, ob alles flutscht, … wo es etwas hakelt & auch wo es möglicherweise noch etwas zu ersetzen oder verbessern gibt.

Ein anderer, m.E. nach wichtiger, nahezu überall anwendbarer Tipp ist: das Fotografieren ( wenn möglich) in zwei Bereiche aufteilen:
P F L I C H T & K Ü R.
Das Pflichtprogramm beinhaltet die sogenannten Standards, die möglichst sauber & ordentlich abgearbeitet werden sollten, wie zB. Brautpaar mit Eltern oder vorher konkret vereinbarte Situationen, etc. . Wenn jetzt noch Zeit ” übrig bleibt”, weil z.B. die Pflicht gut geklappt hat, kann die Kür folgen. Dies meint z.B. mehr oder weniger improvisierte Situationen erzeugen & ablichten – sowohl auf der gestalterischen als auch der technischen Ebene. Z.B. unkonventionelle Location, “Mitzieher”, extremes Spiel mit der Unschärfe, etc. . Ich persönlich freue mich sehr, wenn ich im ” Kürmodus” arbeiten kann.

Ein abschließender, probater Tipp, der nicht unbedingt notwendig ist jedoch sehr hilfreich sein könnte: mit zwei Kameras ” am Mann” arbeiten. Hierbei liegt die Bestückung der Bodies bei den Präferenzen & Möglichkeiten des Fotografen. Man kann z.B. beide unter dem Gesichtspunkt von Brennweiten bestücken ( z.B. ein WW & ein Tele Zoom).
Ich bestücke meistens nach ” Licht” die Bodies. Einer mit Aufsteckblitz, der andere nur für available light Aufnahmen.

Gut Licht & Zeit!

p.s.: da es jetzt doch mehr Text als geplant geworden ist, möchte ich noch ein sicherlich selten vorkommendes Positivbeispiel aus der Praxis erzählen, das Mut machen kann.
Gewöhnlich zeige ich sehr selten die Fotos auf dem Kameradisplay den Leuten, es sei denn es dient dem Verständnis. Vor Jahren fotografierte ich eine Hochzeit ( standesamtliche Hochzeit + Standards + etwas Kür). Und obwohl der Kunde noch nicht ein einziges Foto gesichtet hatte, & ich mich gerade vom Acker machen wollte, wurde mir zusätzlich zu dem vereinbarten Honorar überraschenderweise ein nicht geringer Bonus cash auf die Hand gezahlt. Ich wollte diesen zunächst nicht annehmen – nicht zuletzt mit der Begründung, dass sie die Fotos/ Ergebnisse noch gar nicht gesehen hätten. Doch das Paar bestand darauf – es hätte so viel Spass gemacht. So kann es auch gehen :-) .

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Zitat:
Zitat von dacoco Beitrag anzeigen
Mein Plan wäre hauptsächlich (gerade im Standesamt) mit dem 50mm 1,4 bzw. für die Totalen mit dem 17-50 2,8 zu arbeiten. Ist es realistisch im Standesamt auch Objektivwechsel mit einzuplanen? Oder ist es deutlich sinnvoller einfach das 17-50 2,8 zu nutzen?

Mein stil wär’s eher für ein paar übersichtsaufnahmen über das gesamte geschehen das 11-16 zu verwenden, für ein paar detailaufnahmen und portraits das tele und ansonsten hauptsächlich das 17-50 zu nehmen.
An deiner stelle würde ich vom 17-50 überhaupt nur dann abweichen wenn du den ablauf soweit kennst das du dir ganz sicher bist das sich der objektivwechsel ausgeht, mit dem 17-50 kannst du einfach am schnellsten auf unvorhergesehenes reagieren.

2 Fotografen

1. Es ist eine enorme Erleichterung, wenn 2 Leute fotografieren. Schliesslich trägt man dann die Verantwortung nicht ganz alleine und hat im Notfall noch ein Back-up (z.B. wenn das Bild vom Ringe tauschen verwackelt ist o.ä.)
2. 2 Fotografen bringt aber auch eine Menge Nachteile mit sich:
– Man steht sich teilweise gegenseitig im Bild – hier solltet ihr eine klare Absprache mit dem anderen treffen (z:b. einer fotografiert von rechts, einer von links oder einer macht die Detailsaufnahmen und einer die Totalen)
– Die Hälfte der Gruppenfotos oder Bilder vom Brautpaar ist unbrauchbar weil die Braut gerade zu Fotograf 1 und der Bräutigam zu Fotograf 2 schaut. Hier würde auch eine klare Ansage an die Gruppe helfen (“z.B. zähle jetzt bis 3 und dann bitte alle Augen zu mir” )
3. Sorgt direkt am Anfang dafür, dass eine Autoritätsperson auf der Hochzeit (z. B. das Brautpaar selbst) alle Hobbyknipser aus der Familie in die Schranken weist. Es sollte klargestellt werden, dass ihr der Fotograf seid und am Ende auch alle die Fotos erhalten werden. Bei mir ist nämlich u.a. folgendes passiert:
– Nach der Trauung zieht das Brautpaar mit dem Blumenmädchen voraus aus der Kirche raus. Ich hatte mich extra etwas weiter nach hinten gestellt damit ich die beiden in der Totalen zwischen den Sitzreihen fotografieren kann. Lange Geschichte kurz – in dem Moment in dem das Brautpaar aufsteht sind mindestens 10 Leute mit ihren Kompaktknipsen in den Gang gesprungen und haben die Sicht blockiert. Ich habe letzendlich nur ein verwertbares Bild von dieser Einstellung.
– Während wir die Aufnahmen vom Brautpaar gemacht haben kamen auch mindestens noch 5 weitere Leute an und haben aus allen Richtungen Bilder geknipst. Das hat dafür gesorgt dass bei jeder Einstellung erstmal 2 Leute aus dem Hintergrund vertrieben werden mussten und viel Zeit verloren ging. Sobald wir beiden Fotografen fertig waren, hat dann jeder Angehörige gerufen “Wartet mal, bleibt stehen, schaut mal hierher…”). Dadurch haben die formellen Aufnahmen mind. nochmal 20 Minuten länger als geplant gedauert.

4. Es ist wirklich anstrengend. Überlegt euch dreimal ob ihr dazu wirklich ja sagt. Wenn aber alles gut läuft ist es eine fantastische Erfahrung und niemand freut sich so emotional über gelungene Fotos wie das frisch vermählte Paar.

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